Installation & erster Start

Systemvoraussetzungen, Installation aus dem DMG, was macOS beim ersten Öffnen fragt, und der Willkommens-Assistent samt Tour beim ersten Start.

Pulsaria ist eine ganz normale Mac-App: DMG herunterladen, in den Programme-Ordner ziehen, öffnen. Beim ersten Start beginnt deine 30-tägige Testphase, und ein kurzer Assistent plus eine geführte Tour zeigen dir die Oberfläche. Diese Seite geht das Schritt für Schritt durch.

Systemvoraussetzungen

VoraussetzungDetail
BetriebssystemmacOS 12 Monterey oder neuer
ProzessorApple Silicon oder Intel — ein Universal-Build deckt beides ab
InternetNur für den Download, die Lizenzaktivierung und für KPIs, die Daten aus dem Netz holen
KontoKeins. Pulsaria hat keine Registrierung und keinen Cloud-Dienst

Es gibt keinen Build für iOS, iPad, Windows oder Linux. Pulsaria ist eine Mac-App.

Herunterladen und installieren

  1. Öffne https://www.pulsaria-kpi.com/de/download und klick auf Für macOS herunterladen. Du bekommst eine Datei namens Pulsaria.dmg.
  2. Doppelklick auf Pulsaria.dmg. Es öffnet sich ein Fenster mit dem Pulsaria-Symbol und einer Verknüpfung zum Programme-Ordner.
  3. Zieh Pulsaria auf den Programme-Ordner.
  4. Wirf das DMG aus und öffne Pulsaria aus dem Programme-Ordner.

Die Installation in /Programme ist wichtiger, als sie aussieht: Pulsaria aktualisiert sich später selbst an Ort und Stelle, und eine App im Downloads-Ordner ist dafür ein schlechter Platz.

Das erste Öffnen (Gatekeeper)

Der Build ist mit einem Apple-Developer-ID-Zertifikat signiert, von Apple notarisiert, und das Notarisierungs-Ticket ist fest auf das DMG geheftet. Praktisch heißt das zweierlei:

  • macOS fragt einmal nach, weil die App aus dem Internet geladen wurde. Bestätige mit Öffnen — danach kommt die Frage nicht wieder.
  • Die Prüfung funktioniert auch offline, weil das Ticket im DMG mitreist und nicht erst bei Apple abgeholt werden muss.

Wenn macOS stattdessen behauptet, die App sei beschädigt oder komme von einem unbekannten Entwickler, ist der Download nicht sauber durchgelaufen. Lösch das DMG, lade es neu und öffne die frische Kopie.

Was beim ersten Start passiert

Pulsaria startet auf dem Dashboard, und drei Dinge passieren gleichzeitig: die Uhr deiner Testphase läuft los, der Willkommens-Assistent legt sich über das Dashboard, und kurz nachdem du ihn schließt, startet die geführte Tour.

Deine 30-tägige Testphase beginnt

Du musst nichts freischalten. Beim ersten Start setzt Pulsaria ein Startdatum und gibt dir 30 Tage mit dem kompletten Funktionsumfang: alle Connectoren, alle Automatisierung, beliebig viele KPIs, Export und Import. Ohne Kreditkarte, ohne E-Mail-Adresse, ohne Konto.

Das Startdatum wird an zwei Stellen abgelegt — in Pulsarias Config-Datei im App-Data-Ordner und in einer kleinen Textdatei unter ~/.pulsaria-trial. Es zählt der frühere der beiden Zeitpunkte; eine der beiden Dateien zu löschen startet die Uhr also nicht neu.

An Tag 1 siehst du noch kein Hinweis-Banner. Das Dashboard bleibt still, bis 10 oder weniger Tage übrig sind; die genaue Zahl steht jederzeit unter App-Einstellungen → Lizenz als Testversion — noch N Tage. Nach 30 Tagen wird nichts gelöscht — die App wechselt in den Nur-Lesen-Modus, bis du eine Lizenz aktivierst. Details unter Testphase & Lizenz.

Kein Konto, kein Login, keine Telemetrie ab Werk. Pulsaria geht kurz nach dem Start einmal ins Netz, um nach einer neueren Version zu sehen, und Crash-Reports sind aus, bis du sie einschaltest. Siehe Datenschutz: Was den Mac verlässt.

Der Willkommens-Assistent

Der Assistent öffnet sich beim ersten Start von selbst, als Dialog über dem abgedunkelten Dashboard. Er hat genau drei Schritte. Unten zeigt eine Reihe aus drei Punkten, wo du stehst (der aktive ist ein breiterer Balken), links steht Zurück (in Schritt 1 deaktiviert), rechts Weiter.

Schritt 1 — Willkommen bei Pulsaria

Nur Text, keine Eingaben. Drei Absätze erklären, was Pulsaria trackt, worin sich manuelle KPIs (du trägst die Zahl ein) und automatische unterscheiden (ein Shell-Befehl, ein HTTP-Endpoint oder ein Connector holt sie nach Zeitplan), und die Idee, auf der das ganze Produkt steht: die Ideal-Linie. Wenn du im Monat 120 Verkäufe willst und heute Tag 10 ist, wäre ideal 40 — grün heißt voraus, rot heißt hinten dran. Mehr dazu unter Ideal-Linie & Status.

Weiter mit Weiter.

Schritt 2 — Sprache wählen

Ein Dropdown namens Sprache mit drei Optionen:

OptionWirkung
SystemFolgt der macOS-Sprache: alles Deutsche wird Deutsch, alles Englische Englisch, alles andere fällt auf Englisch zurück
DeutschDeutsche Oberfläche
EnglishEnglische Oberfläche

Es gibt keinen Bestätigen-Button. Die Auswahl greift sofort und wird direkt gespeichert — Schritt 3 erscheint also schon in der gewählten Sprache. Dieselbe Einstellung findest du später unter App-Einstellungen → Sprache. Es gibt nur Deutsch und Englisch.

Schritt 3 — Dein erster KPI

Ein Formular mit fünf Feldern. Name geht über die volle Breite, Zielwert und Einheit teilen sich die nächste Zeile, Richtung und Zeitraum die letzte.

FeldPflichtHinweise
NameJaFreitext, Platzhalter z. B. Umsatzwachstum. Leer erscheint „Name ist erforderlich“
ZielwertJaEine Zahl größer als 0. Leer erscheint „Zielwert ist erforderlich“, bei 0 oder negativ „Zielwert muss eine Zahl größer als 0 sein“
EinheitNeinFreitext, Platzhalter %. Für eine reine Stückzahl einfach leer lassen
RichtungHöher ist besser (Standard) oder Niedriger ist besser
ZeitraumJahr (Standard), Quartal oder Monat

Fehlermeldungen erscheinen erst, wenn du ein Feld wieder verlassen hast. Der grüne Button KPI erstellen bleibt deaktiviert, solange Name oder Zielwert nicht stimmen; fährst du ihn dann an, steht dort „Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen“.

Nach KPI erstellen kommt der Toast „KPI erstellt“ mit der Zeile „Dein erster KPI ist bereit — ergänze ihn täglich unter ‚Tägliche Erfassung‘.“ Der Assistent schließt sich.

Der KPI, den der Assistent anlegt, ist immer unternehmensweit, immer manuell und immer vom Typ Kumulatives Ziel — die Sorte, bei der sich Werte zum Zielwert aufsummieren. Die Fußnote unter dem Formular sagt es selbst: „Unternehmensweit und manuell für den Anfang. Projekte, Automatisierung und eigene Zeiträume kommen später in den Einstellungen.“ Der Assistent kann kein Projekt zuordnen, keinen Connector und kein Skript als Quelle wählen und keinen eigenen Datumsbereich setzen. Das alles geht danach im normalen KPI-Dialog — siehe Dein erster KPI und Aufbau eines KPI.

Oder mit einem fertigen Pack starten

Unter dem Formular steht neben der Zeile „Oder mit einem fertigen Pack starten:“ der Button Vorlage verwenden. Er öffnet eine Auswahl mit dem Titel Mit einer Vorlage starten und drei Packs:

PackKPIs
SaaS-Gründer6 — MRR, Churn-Rate, Trial-zu-Zahlend-Conversion, aktive Nutzer, Neuanmeldungen, Support-Antwortzeit
Freelancer5 — Monatsumsatz, abrechenbare Stunden, aktive Projekte, durchschnittliches Rechnungsalter, neue Leads
E-Commerce6 — Umsatz, Bestellungen, Conversion-Rate, durchschnittlicher Bestellwert, Warenkorb-Abbruch, Retourenquote

Ein Klick auf Pack verwenden legt alle KPIs des Packs auf einmal an, mit sinnvollen Standard-Zielwerten, die du danach anpasst. Jeder Pack-KPI ist manuell, unternehmensweit und nutzt den Zeitraum Monat. Es werden keine Demo-Daten angelegt — die KPIs starten leer.

Ein Pack anzuwenden schließt den Assistenten sofort und beendet das Onboarding. Was du in das Formular aus Schritt 3 getippt hast, ist damit weg, und es wird kein einzelner KPI daraus erstellt. Entscheide dich vor dem Klick zwischen Formular und Pack.

Den Assistenten vorzeitig verlassen

Es gibt keinen Überspringen-Button. Du verlässt den Assistenten über das X oben rechts, mit Escape oder mit einem Klick auf den abgedunkelten Hintergrund. Alle drei Wege gelten als „erledigt“: der Assistent öffnet sich nie wieder von allein, auch wenn du nichts angelegt hast. Eine in Schritt 2 gewählte Sprache bleibt gespeichert.

Die geführte Tour

Eine halbe Sekunde nachdem der Assistent zu ist, startet die Tour. Alles außer einem Element wird abgedunkelt, das Element bekommt eine cyanfarbene Umrandung, und daneben zeigt eine kleine Karte einen Zähler wie 1 / 5, einen Überspringen-Link, einen Titel, einen Satz sowie Zurück / Weiter (im letzten Schritt Fertig).

Die fünf Schritte in dieser Reihenfolge:

  1. Deine Navigation — die Seitenleiste als Ganzes.
  2. KPI anlegen — der + KPI-Button der Gruppe Unternehmensweit auf dem Dashboard.
  3. Werte eintragen — der Eintrag Tägliche Erfassung in der Seitenleiste.
  4. Mit Projekten bündeln — der Eintrag Projekte.
  5. Mach es zu deinem — der Eintrag App-Einstellungen.

Die Tour zeigt, wo die Dinge liegen; sie öffnet keinen Dialog und führt dich durch keine echte Aufgabe. Sie läuft immer auf dem Dashboard und navigiert dich beim Start dorthin.

Wissenswertes:

  • Auf einem Dashboard ohne KPIs und ohne Projekte gibt es den + KPI-Button noch gar nicht — dort steht stattdessen der Leer-Zustand. Dieser Schritt fällt von vornherein weg und der Zähler zeigt 1 / 4.
  • Überspringen, Escape und Fertig beenden die Tour und markieren sie als gesehen. Ein Klick auf die abgedunkelte Fläche macht nichts.
  • Eine halb durchlaufene Tour lässt sich nicht fortsetzen. Ein Neustart beginnt immer bei Schritt 1.
  • Während die Tour läuft, werden Klicks auf die Oberfläche darunter geschluckt. Scrollen geht weiter, das Spotlight folgt.

Wenn du den Assistenten so schnell geschlossen hast, dass die Tour nichts zu greifen hatte, oder du sie weggeklickt hast und zurück willst: siehe den nächsten Abschnitt.

Assistent und Tour erneut starten

Beides liegt in den App-Einstellungen, dem letzten Eintrag der Seitenleiste — aber in zwei verschiedenen Karten, und beide Buttons heißen gleich: Tour neu starten. Das ist tatsächlich verwirrend, also orientier dich am Titel der Karte:

KarteButtonWas passiert
Willkommens-TourTour neu startenÖffnet den dreistufigen Assistenten erneut
Produkt-TourTour neu startenStartet die Spotlight-Tour neu und navigiert dich aufs Dashboard

Zwei Einschränkungen beim erneuten Öffnen des Assistenten, beides echtes Verhalten der aktuellen Version:

  • Der Hinweis unter Willkommens-Tour sagt, die Einführung erscheine beim nächsten Öffnen des Dashboards. Stimmt nicht — der Assistent geht sofort auf.
  • Innerhalb derselben Sitzung setzt der Assistent auf dem Schritt fort, den du zuletzt gesehen hast, mit deinen alten Eingaben in den Feldern, und das Dropdown Sprache zeigt immer System an, egal was eingestellt ist. Nach einem Neustart der App beginnt er wieder bei Schritt 1. Ein zweites KPI erstellen legt einen zusätzlichen KPI an; der erste wird nie bearbeitet.

Wenn du alles übersprungen hast

Ein Dashboard ohne KPIs und ohne Projekte zeigt eine Willkommens-Fläche mit drei Buttons:

  • Projekt anlegen — öffnet den Dialog für ein neues Projekt. Siehe Projekte.
  • KPI anlegen — öffnet den vollständigen KPI-Dialog, in dem du auch die Datenquelle wählst. Siehe Datenquellen im Überblick.
  • Vorlage verwenden — dieselben drei Starter-Packs wie im Assistenten.

Sobald ein KPI oder ein Projekt existiert, wechselt das Dashboard in seine normale Gruppen-Ansicht. Die ist unter Dashboard beschrieben.

Updates

Etwa fünf Sekunden nach dem Start fragt Pulsaria still beim Update-Server nach, ob es eine neuere Version gibt. Wenn ja, bekommst du den Toast „Update verfügbar“ mit der Aktion Anzeigen, die dich zu App-Einstellungen → Updates bringt — dort stehen die Release Notes und der Button Herunterladen & installieren. Gibt es kein Update oder schlägt die Prüfung fehl, passiert nichts sichtbar. Updates werden vor der Installation per Signatur geprüft. Die Prüfung beim Start lässt sich nicht abschalten, und es gibt keine automatische Installation — siehe Einstellungen.

Wie es weitergeht

Nicht gefunden?

Schreib uns — jede Mail liest ein Mensch, meistens der, der das Feature gebaut hat.

admin@one-pixel-ahead.com