Wochenrückblick
Die druckfreundliche Rückblick-Seite: was jede Zeile zeigt, wie die 7-Tage-Änderung entsteht, wann sie leer bleibt und wie der PDF-Druck läuft.
Berichte in der Navigation öffnet eine Seite mit der Überschrift Wochenrückblick: eine Zeile je KPI mit aktuellem Wert, Änderung der letzten sieben Tage und Status. Es ist eine Momentaufnahme des Augenblicks, in dem du sie öffnest, und sie ist zum Drucken gebaut — der Button oben rechts übergibt die Seite an den Druckdialog von macOS, und genau darüber entsteht auch das PDF.
Die Seite
Der Navigationseintrag heißt Berichte, die Überschrift der Seite Wochenrückblick. Darunter steht das heutige Datum in Langform, formatiert in deiner App-Sprache: Samstag, 25. Juli 2026. Oben rechts sitzt der einzige Button der Seite: Drucken / Als PDF speichern.
Darunter folgt eine einzelne Karte mit einer Zeile je KPI. Aufgelistet werden alle KPIs der App — unternehmensweite und Projekt-KPIs gemeinsam, in einer flachen Liste, in der Reihenfolge ihrer Anlage. Es gibt keine Gruppenüberschriften, keine Projektspalte, keinen Filter, keine Sortierung und keine Suche. Wenn du deine Arbeit in Projekten ordnest: hier taucht diese Struktur nicht auf.
Während die Daten laden, siehst du einen Platzhalter aus einer Titelzeile und einem großen grauen Feld. Ohne jeden KPI ersetzt der Satz Noch keine KPIs — lege welche an, um einen Rückblick zu erzeugen. die Karte — ohne Button daneben. Deinen ersten KPI legst du im Dashboard an.
Diese Seite liest nur. Sie schreibt nichts und funktioniert deshalb unverändert weiter, wenn die App nach abgelaufener Testphase im Nur-Lesen-Modus ist.
Was eine Zeile zeigt
Jede Zeile besteht aus vier Spalten, von links nach rechts:
| Spalte | Inhalt |
|---|---|
| Name und Zielwert | Der KPI-Name und darunter Ziel: 50.000 EUR — der Zielwert in der Formatierung deiner App-Sprache, gefolgt von der Einheit. |
| Aktueller Wert | Der neueste erfasste Wert, gleich formatiert, mit der Einheit in einer eigenen Zeile darunter. Ein Gedankenstrich (—), wenn der KPI keinen Wert hat. |
| 7-Tage-Änderung | Die Änderung gegenüber ungefähr sieben Tagen vorher, mit einer Nachkommastelle und einem Pfeil nach oben oder unten: +3.4%. Ein Strich und —, wenn sie sich nicht berechnen lässt. Beim Überfahren erscheint der Tooltip vs. vor 7 Tagen. |
| Status | Das Status-Badge — Im Plan, Gefährdet oder Aus dem Plan. Ersetzt durch den schlichten Text Keine Daten, wenn der KPI keinen Wert hat. |
Zahlen folgen der Tausendertrennung und den Nachkommastellen deiner App-Sprache und der Einheit, genau wie auf den KPI-Karten: 50.000 in der deutschen App, 50,000 in der englischen. Wie die Einheit über die Nachkommastellen entscheidet, steht in Aufbau eines KPI.
Der Status ist derselbe wie im Dashboard: der neueste erfasste Wert im Vergleich zur heutigen Ideal-Linie, mit einem 10-%-Puffer für Gelb. Bewertet wird gegen heute, nicht gegen den Tag der Erfassung — ein KPI, den du vor drei Wochen zuletzt gepflegt hast, rutscht hier also Richtung Aus dem Plan, während sein gedruckter Wert gleich bleibt. Die Schwellen erklärt Ideal-Linie & Status.
Die 7-Tage-Änderung
Diese Spalte ist die einzige Stelle der Seite, an der ein zweiter Zeitpunkt vorkommt. Sie rechnet auf dem geladenen Verlauf des KPI — ein Punkt je Kalendertag mit Eintrag, wobei der jüngste Eintrag eines Tages gewinnt.
So wird sie berechnet
- Ankerpunkt ist der neueste erfasste Wert, nicht heute. Liegt dein letzter Eintrag auf Montag, wird ab Montag gerechnet.
- Von dessen Datum aus geht Pulsaria exakt sieben Tage zurück.
- Als Vergleichswert nimmt es den neuesten Verlaufspunkt, der an oder vor diesem Zeitpunkt liegt.
- Der Prozentwert ist
(neuester − Vergleich) ÷ |Vergleich| × 100, gedruckt mit einer Nachkommastelle. Eine Änderung ab null bekommt ein führendes+. Anders als der Wert links läuft dieser Prozentwert nicht durch die Sprachformatierung: Das Dezimaltrennzeichen ist immer ein Punkt,+3.4%, auch in der deutschen App.
Die Farbe folgt der Richtung des KPI, der Pfeil folgt der reinen Zahl. Bei „höher ist besser“ ist ein Anstieg grün mit Pfeil nach oben. Bei „niedriger ist besser“ ist ein Rückgang grün — aber mit Pfeil nach unten, denn der Pfeil zeigt nur das Vorzeichen der Änderung. Grün heißt „in die richtige Richtung“, nicht „gestiegen“.
Wann die Spalte leer bleibt
Strich und — erscheinen in drei Fällen:
- Der KPI hat weniger als zwei erfasste Tage.
- Kein erfasster Tag liegt mindestens sieben Tage vor dem neuesten. Ein KPI, den du seit vier Tagen führst, füllt diese Spalte nie, egal wie viele Werte er hat.
- Der KPI hat überhaupt keine Daten.
Zwei Dinge, die die Zahl nicht verrät
- Wie alt der Vergleich ist. Schritt 3 nimmt den neuesten Punkt, der mindestens sieben Tage alt ist — hast du zwei Wochen ausgelassen, kann dieser Punkt deutlich älter als sieben Tage sein, und die Zeile druckt trotzdem einen glatten Prozentwert. Es wird nichts interpoliert, und der tatsächliche Abstand in Tagen wird nicht angezeigt.
- Eine Änderung ab null. Ist der Vergleichswert
0, ist eine prozentuale Änderung nicht definiert, und Pulsaria druckt0.0%. Pfeil und Farbe zeigen weiterhin die echte Bewegung — deshalb kann eine Zeile nach dem Sprung von 0 auf 5 grün+0.0%lesen.
Das Fenster liegt fest auf sieben Tagen. Es gibt keine 30-Tage- oder Monatsspalte und keine Möglichkeit, das zu ändern.
Wenn eine Zeile „Keine Daten“ zeigt
Keine Daten und der Gedankenstrich bedeuten dasselbe: Dieser KPI hat keinen aktuellen Wert. Dafür gibt es zwei Gründe:
- Noch nichts erfasst — oder nichts, das jung genug ist. Die App baut den Verlauf aus den 90 jüngsten Datumsangaben mit irgendeinem Eintrag, über alle KPIs zusammengezählt. Ein KPI, dessen letzter Eintrag älter ist als dieses Fenster, steht hier auf Keine Daten, obwohl die Dateien auf der Platte liegen und im Export enthalten sind.
- Die Daten des KPI ließen sich nicht lesen — eine defekte oder falsch geformte Datei, oder ein Connector-KPI, dessen Verbindung fehlt. Auf dieser Seite sieht das aus wie „nie erfasst“; die rote Karte mit der eigentlichen Fehlermeldung siehst du im Dashboard.
Zeilen ohne Daten drucken das neutrale Keine Daten statt eines roten Badges. Das ist Absicht: Der Wochenrückblick wirft einem KPI nicht vor, aus dem Plan zu sein, wenn er schlicht keine Zahl hat. Die KPI-Detailseite ist da unversöhnlicher und zeigt im selben Fall ein rotes Aus dem Plan.
Drucken und als PDF sichern
Pulsaria hat keinen eigenen PDF-Renderer. Der Button Drucken / Als PDF speichern ruft die Druckfunktion des Systems auf, den Rest erledigt macOS:
- Öffne Berichte.
- Klicke oben rechts Drucken / Als PDF speichern. Der übliche macOS-Druckdialog öffnet sich über der App.
- Zum Drucken wählst du deinen Drucker und bestätigst. Für eine Datei öffnest du stattdessen das PDF-Menü unten im Dialog, wählst Als PDF sichern und legst Name und Ordner fest.
Die Datei schreibt macOS, nicht Pulsaria — die App sieht sie nie und merkt sich auch nicht, dass du eine erzeugt hast.
Was sich im Druck ändert
Pulsaria stellt sich in dem Moment auf Papier um, in dem der Dialog aufgeht:
- Die Farben wechseln unabhängig vom App-Design auf ein druckfreundliches helles Set: weiße Seite, dunkelgrauer Text, dunklere Töne für Cyan, Grün, Amber und Rot. Eine App mit dunklem Design druckt als helles Dokument.
- Seitenleiste und untere Tab-Leiste fallen weg.
- Der Button Drucken / Als PDF speichern und das Symbol neben der Überschrift fallen weg.
- Die Glas-Panels werden zu schlichten weißen Karten mit dünnem grauem Rand; Leuchten und Schatten verschwinden.
- Der Inhaltsbereich verliert die Ränder, die er am Bildschirm hat.
- Am Seitenende erscheint eine Zeile, die du am Bildschirm nie siehst: Erstellt mit Pulsaria.
Erhalten bleiben Überschrift, Datum und die KPI-Zeilen mit Zielwert, Wert, Änderung und Status.
Was Pulsaria nicht steuert
Papierformat, Ausrichtung, Ränder, Skalierung und alle Kopf- oder Fußzeilen, die das System ergänzt, stellst du im Druckdialog ein. Pulsaria definiert dafür keine eigenen Regeln — und auch keine Regeln für Seitenumbrüche. Eine Liste, die länger als eine Seite ist, bricht dort um, wo sie gerade steht, notfalls mitten in einer Zeile.
Der Button auf dieser Seite ist der einzige Druck-Auslöser der App: Die macOS-Menüleiste von Pulsaria hat ein Menü Pulsaria, Edit und Window, aber kein File-Menü und keinen Eintrag Print.
Was der Wochenrückblick nicht tut
Trotz des Namens ist daran nichts wöchentlich außer der Änderungsspalte:
- Kein Zeitplan, keine E-Mail, kein Archiv. Im Hintergrund wird nichts erzeugt, verschickt oder abgelegt, und alte Rückblicke werden nicht aufbewahrt — beim Öffnen entsteht immer die Momentaufnahme von heute.
- Keine Zeitraumauswahl. Du kannst weder den Stand des letzten Monats ansehen noch einen Rückblick für eine vergangene Woche erzeugen.
- Kein Gruppieren, Filtern, Sortieren oder Suchen und keinen Bericht je Projekt.
- Keine Diagramme. Die Kurve eines KPI zeigt seine Detailseite.
- Keinen Button für einen Datei-Export. JSON- und CSV-Export liegen in den App-Einstellungen — siehe Backup, Export & Umzug.