Connectoren
Die Connector-Library, wie eine Verbindung eingerichtet wird, wo Zugangsdaten liegen und jede Metrik der sechs mitgelieferten Connectoren.
Ein Connector ist ein fertiges Rezept für eine Zahl aus einem Dienst. Du wählst die Metrik, gibst Pulsaria einmal einen Zugang, und der KPI aktualisiert sich nach Zeitplan selbst. Sechs Connectoren sind eingebaut, zusammen bieten sie 33 Metriken. Der Request steht fest — du kannst einen Connector weder auf einen anderen Host richten noch nach einer Metrik fragen, die er nicht auflistet.
Die Connector-Library
Die Library ist der Katalog, aus dem du eine Metrik wählst. Sie öffnet als Dialog mit dem Titel Connector-Library: oben eine Suche, links die Connector-Liste, rechts die Metriken des ausgewählten Connectors.
Öffnen
- Neuen KPI starten — KPI anlegen im leeren Dashboard, + KPI in einem Gruppenkopf, auf einer Projektkarte oder Neuer KPI auf der Detailseite eines Projekts.
- Im Quellen-Schritt die Karte Connector wählen. Die Library öffnet sich von selbst.
- Später bei einem bestehenden KPI: KPI-Dialog öffnen und im Connector-Panel neben der Metrik auf Ändern klicken.
Derselbe Dialog öffnet auch über App-Einstellungen → Karte Verbindungen → Verbindung hinzufügen. Von dort zählt nur der Connector — die markierte Metrik wird ignoriert, trotzdem bleibt Ausgewählte Metrik verwenden gesperrt, bis du eine auswählst.
Metrik finden
Die linke Spalte gruppiert die Connectoren in fester Reihenfolge nach Kategorie — Analytics, Umsatz, Marketing, Entwicklung, Sonstige — jeweils mit Anzahl in Klammern. Ausgeliefert heißt das: Analytics (3), Umsatz (2), Marketing (1).
Connectors und Metriken durchsuchen… durchsucht Connector-Namen und -Beschreibungen und Metrik-Namen und -Beschreibungen. Während eine Suche aktiv ist, zeigt das rechte Panel nur passende Metriken, und ein Klick auf einen Connector wählt dessen ersten Treffer direkt aus.
Jede Metrik-Karte zeigt Namen, eine Zeile Beschreibung, die Standard-Einheit in Monospace und ein bernsteinfarbenes Label niedriger ist besser, wenn eine kleinere Zahl das Ziel ist. Über der Liste führt Offizielle API-Doku zur API-Referenz des Dienstes.
Unter der Connector-Liste steht ein ausgegrauter Block Bald verfügbar. Dort steht aktuell GitHub unter Entwicklung. Es ist reiner Text — nicht klickbar, kein Button — und er verschwindet, sobald du etwas in die Suche tippst.
Was die Metrik-Auswahl ausfüllt
Metrik-Karte anklicken, dann Ausgewählte Metrik verwenden. Pulsaria füllt den neuen KPI aus den Vorgaben der Metrik:
| Feld | Wird gefüllt mit |
|---|---|
| Name | Dem Namensvorschlag der Metrik — aber nur, solange das Namensfeld leer ist |
| Einheit | Der Standard-Einheit der Metrik (clicks, %, €, min, …) |
| Richtung | Bei den meisten Metriken aufwärts, bei Ø Position und Absprungrate abwärts |
| KPI-Typ | Wiederkehrender Wert — jede ausgelieferte Metrik ist eine Snapshot-Metrik |
| Zeitraum | Monat oder Jahr, je nach Metrik |
| Cron | 0 9 * * * bei allen Metriken außer Klicks (Vormonat) der Search Console, die 0 9 2 * * nutzt |
| Zielwert | Nichts. Den Zielwert tippst du immer selbst |
Die Auswahl einer Metrik löscht außerdem ein angezeigtes Testergebnis. Alles Ausgefüllte lässt sich danach ändern — die Einheit ist nur ein Label, also machst du aus € einfach $, wenn dein Polar-Konto in Dollar abrechnet.
Anders als Bash- und HTTP-KPIs braucht ein Connector-KPI keine Freigabe. Der Request ist in der App definiert, nicht von dir — es gibt nichts zu bestätigen.
Verbindungen
Eine Verbindung ist ein Zugang plus die Angaben, die dein Konto identifizieren: eine Search-Console-Property, eine GA4-Property-ID, eine Plausible-Domain. Sie wird einmal gespeichert und von jedem KPI wiederverwendet, der aus derselben Quelle liest.
Nach der Metrik-Auswahl zeigt Pulsaria eine Auswahlliste, deren Titel den Connector nennt — zum Beispiel Plausible-Verbindung wählen. Hast du schon eine für diesen Connector, klickst du sie an und bist fertig. Sonst führt Neue Verbindung anlegen in den Verbindungs-Assistenten.
Der Verbindungs-Assistent
Drei Schritte, oben als nummerierte Punkte: Auth, Parameter, Test. Weiter bleibt gesperrt, bis der aktuelle Schritt gültig ist.
Schritt 1 — Auth. Hier steht die geschriebene Setup-Anleitung des Connectors, mit nummerierten Schritten und Buttons, die die passende Konsole im Browser öffnen. Darunter das Feld für den Zugang.
Bei den Google-Connectoren ist das ein achtzeiliges JSON-Feld. Pulsaria prüft den eingefügten Key, bevor es dich weiterlässt, und sagt dir, was fehlt: Das sieht nicht nach gültigem JSON aus, Erwarte type ‘service_account’ im JSON, client_email sieht nicht nach einer Service-Account-Adresse aus, private_key sieht nicht nach einem PEM-Block aus. Bei den übrigen Connectoren ist es ein einzeiliges Monospace-Feld, das mindestens 8 Zeichen verlangt — sonst kommt Dieser Token sieht zu kurz aus. Unter dem Feld steht: Dieser Zugang wird sicher im macOS-Keychain gespeichert.
Schritt 2 — Parameter. Ein Feld pro Einstellung, die der Connector braucht, jeweils mit Hilfetext und eigener Prüfung. Stripe hat gar keine Parameter, deshalb steht dort nur die Zeile Dieser Connector braucht keine weiteren Einstellungen — weiter zum Test — Weiter musst du trotzdem drücken.
Schritt 3 — Test. Gib der Verbindung einen Namen (Verbindungsname, Hilfetext Nur ein Label — wähle etwas, das du später erkennst) und drücke Test starten. Der Kasten heißt Zugriff verifizieren. Ein grünes Ergebnis zeigt den gelesenen Wert; Verbindung speichern wird erst klickbar, wenn der Test erfolgreich war und der Name nicht leer ist.
Der Name ist vorbelegt: bei Google-Connectoren mit der client_email aus dem Key, sonst mit dem Namen des Connectors.
Der Test führt immer die erste Metrik des Connectors aus, nicht die, die du in der Library gewählt hast. Search Console testet Klicks (aktueller Monat), GA4 Aktive Nutzer (aktueller Monat), Plausible Besucher (Monat), Polar MRR, Stripe Verfügbarer Kontostand, Awin Ausstehende Provision (Monat). Ein grüner Test belegt, dass Zugang und Parameter stimmen — nicht, dass deine gewählte Metrik Daten liefert.
Wo die Zugangsdaten liegen
Zugangsdaten wandern in den macOS-Schlüsselbund, nie in eine Pulsaria-Datei. In der Schlüsselbundverwaltung findest du sie unter dem Dienstnamen com.onepixelahead.pulsaria, der Accountname lautet connection.<id>.
Auf die Platte geschrieben wird nur Metadaten: ID, Name, Connector, Anlagedatum, Parameter und ein Verweis auf den Schlüsselbund-Eintrag. Diese Datei ist pulsaria/connections.json im Application-Support-Ordner der App.
connections.jsonliegt immer im Standard-Ordner unter Application Support. Anders als deine KPI-Daten folgt sie nicht einem eigenen Datenverzeichnis — zeigst du Pulsaria auf einen iCloud-Ordner, wandern die KPIs mit, die Verbindungs-Metadaten bleiben zurück. Siehe Wo deine Daten liegen.
macOS fragt beim ersten Lesezugriff eventuell nach Erlaubnis. Mit „Immer erlauben“ bleibt es danach still. Löschst du einen Schlüsselbund-Eintrag von Hand, scheitern Abrufe mit Credentials missing from keychain. Please re-authorize the connection.
Eine Verbindung für mehrere KPIs
Genau dafür gibt es Verbindungen. Richte Search Console einmal ein und lege danach Klicks, Impressionen, CTR und Position als vier eigene KPIs an — die Liste bietet jedes Mal dieselbe Verbindung an, und du gibst keinen Zugang erneut ein.
Jede Zeile dieser Liste zeigt einen Status-Kreis, den Verbindungsnamen, die Parameterwerte mit · verbunden und eine Zeile Verifiziert vor 3 Tagen, sobald ein Zeitstempel existiert. Der Kreis ist normalerweise grün und wird zum bernsteinfarbenen Warndreieck, wenn bei der letzten Prüfung ein Fehler gespeichert wurde oder die letzte erfolgreiche Prüfung älter als 60 Tage ist.
Die Liste prüft beim Öffnen nichts nach — der Status ist nur so frisch wie der letzte Test oder der letzte erfolgreiche Abruf. Eine Verbindung, die noch nie geprüft wurde — genau so sieht eine importierte Verbindung aus — zeigt den grünen Haken.
Verbindungen verwalten
App-Einstellungen → Karte Verbindungen listet jede Verbindung mit Icon, Name, Connector, Parametern und Prüfstatus. Die Beschreibung lautet Authentifizierung und Parameter für externe Datenquellen. Credentials werden im macOS-Keychain gespeichert.
Jede Zeile hat drei Buttons:
| Button | Was er tut |
|---|---|
| Testen (Kreispfeil) | Ruft die erste Metrik des Connectors live ab und zeigt das komplette Ergebnis direkt in der Zeile — URL, Response-Body, Fehler, gelesener Wert, HTTP-Status, Dauer. Schließen über das X. Erfolg setzt das Prüfdatum und löscht einen gespeicherten Fehler; ein Fehlschlag speichert die Meldung, die dann bernsteinfarben unter dem Namen steht |
| Bearbeiten (Stift) | Öffnet den Verbindungs-Assistenten für diese Verbindung |
| Löschen (Papierkorb) | Öffnet die Bestätigung, siehe unten |
Bearbeiten funktioniert wie Anlegen, mit zwei Unterschieden. Das Zugangsfeld trägt den Zusatz (leer lassen um den bestehenden Key zu behalten) bzw. (leer lassen um den bestehenden Token zu behalten) — lässt du es leer, bleibt der gespeicherte Zugang unverändert. Und sobald du den Zugang oder einen Parameter änderst, verfällt ein grünes Testergebnis und du musst erneut testen.
Eine Verbindung, deren Test nicht bestanden ist, lässt sich nicht speichern. Das gilt auch fürs Umbenennen: Verbindung speichern wird erst nach einem frischen erfolgreichen Test aktiv.
Beim Löschen zählt Pulsaria die abhängigen Connector-KPIs und stellt dich vor die Wahl: Verbindung UND die N KPIs löschen oder Nur die Verbindung löschen (N KPIs werden broken). Ohne abhängige KPIs steht dort schlicht Verbindung löschen. Der Schlüsselbund-Eintrag wird in jedem Fall entfernt. Verwaiste KPIs bleiben im Dashboard und scheitern beim Abruf mit Connection not found (deleted?).
Bearbeiten, Löschen und Verbindung hinzufügen sind gesperrt, sobald die Testphase abgelaufen ist oder eine Lizenz widerrufen wurde — der Tooltip lautet Lizenz oder aktive Testversion nötig. Testen bleibt verfügbar, weil ein Prüfergebnis keine erfassten Daten sind. Siehe Testphase & Lizenz.
Google Search Console
Suchperformance für eine Search-Console-Property.
| Metrik | Was die Zahl ist | Einheit | Zeitraum |
|---|---|---|---|
| Klicks (aktueller Monat) | Klicks aus Google-Suchergebnissen | clicks | 1. bis letzter Tag des laufenden Monats |
| Impressionen (aktueller Monat) | Wie oft deine Seite in den Ergebnissen erschien | impressions | 1. bis letzter Tag des laufenden Monats |
| Ø CTR (aktueller Monat) | Klicks ÷ Impressionen, in Prozent umgerechnet | % | 1. bis letzter Tag des laufenden Monats |
| Ø Position (aktueller Monat) | Durchschnittliche Ranking-Position, niedriger ist besser | rank | 1. bis letzter Tag des laufenden Monats |
| Klicks (letzte 28 Tage) | Klicks im rollierenden 28-Tage-Fenster | clicks | Vor 28 Tagen bis heute |
| Klicks (Vormonat) | Klicks im vollständigen letzten Kalendermonat | clicks | 1. bis letzter Tag des Vormonats |
Was du lieferst. Einen Google-Service-Account-JSON-Key und den Parameter Site-URL. Pulsaria fragt den Scope https://www.googleapis.com/auth/webmasters.readonly an.
Wo du das herbekommst. Die Anleitung hat vier Schritte mit Links zur Service-Accounts-Seite der Cloud Console und zur Search Console: Service Account anlegen, JSON-Key erstellen (Schlüssel → Schlüssel hinzufügen → Neuen Schlüssel erstellen → JSON), die …iam.gserviceaccount.com-Adresse des Service Accounts unter Einstellungen → Nutzer und Berechtigungen mit der Berechtigung Eingeschränkt einladen, dann den Key einfügen.
Format der Site-URL. Entweder eine Domain-Property als sc-domain:example.com oder eine URL-Präfix-Property als vollständige URL mit Slash am Ende: https://www.example.com/. Falsch eingegeben erscheint URL-Präfix-Properties brauchen einen abschließenden Slash oder Nutze eine vollständige https://-URL oder das Format ‘sc-domain:example.com’.
Den Zugriff für den Service Account kann Pulsaria nicht setzen — dieser Schritt passiert in der Search Console. Liefert die API für den Zeitraum noch keine finalen Zeilen, wird 0 gespeichert statt ein Fehler.
Google Analytics 4
Reporting-Metriken für eine GA4-Property, gelesen über die Analytics Data API.
| Metrik | Was die Zahl ist | Einheit |
|---|---|---|
| Aktive Nutzer (aktueller Monat) | GA4s activeUsers im laufenden Monat | users |
| Sitzungen (aktueller Monat) | GA4s sessions im laufenden Monat | sessions |
| Neue Nutzer (aktueller Monat) | GA4s newUsers im laufenden Monat | users |
| Conversions (aktueller Monat) | GA4s conversions im laufenden Monat | events |
| Ø Sitzungsdauer | GA4s averageSessionDuration, geteilt durch 60 | min |
Alle fünf decken den 1. bis letzten Tag des laufenden Kalendermonats ab.
Was du lieferst. Einen Google-Service-Account-JSON-Key und die GA4-Property-ID. Scope: https://www.googleapis.com/auth/analytics.readonly.
Wo du das herbekommst. Vier Schritte mit Links zur Cloud Console, zur Aktivierungsseite der Analytics Data API und zu analytics.google.com: Service Account anlegen, Analytics Data API im Projekt aktivieren, die Service-Account-Adresse unter Verwaltung → Verwaltung des Property-Zugriffs mit der Rolle Betrachter hinzufügen (und Neue Nutzer per E-Mail benachrichtigen abwählen), dann den Key einfügen.
Format der Property-ID. Nur Ziffern, zu finden unter Verwaltung → Propertyeinstellungen → Propertydetails. Nicht die G-XXXX-Mess-ID. Etwas anderes ergibt Muss numerisch sein (z.B. 123456789).
Mehr als diese fünf Metriken gibt es nicht. Keine eigenen Dimensionen, keine Filter, keine beliebigen GA4-Metriknamen. Ein leeres Ergebnis wird als 0 gespeichert.
Plausible
Aggregierte Statistik für eine Site in der Plausible-Cloud.
| Metrik | Was die Zahl ist | Einheit | Zeitraum |
|---|---|---|---|
| Besucher (Monat) | Eindeutige Besucher | visitors | Kalendermonat bis heute |
| Besucher (Jahr) | Eindeutige Besucher | visitors | 1. Januar bis heute |
| Seitenaufrufe (Monat) | Seitenaufrufe gesamt | pageviews | Kalendermonat bis heute |
| Seitenaufrufe (Jahr) | Seitenaufrufe gesamt | pageviews | 1. Januar bis heute |
| Absprungrate (Monat) | Anteil der Besuche, die nach einer Seite endeten, niedriger ist besser | % | Kalendermonat bis heute |
| Ø Besuchsdauer (Monat) | Durchschnittliche Besuchsdauer, Sekunden geteilt durch 60 | min | Kalendermonat bis heute |
Was du lieferst. Einen Plausible-API-Key und deine Site-Domain.
Wo du das herbekommst. Drei Schritte. Schritt 1 verlinkt https://plausible.io/settings/api-keys — anmelden, Account Settings → API Keys, + New API Key klicken und den Key kopieren. Die Site-Domain steht in deinem Plausible-Dashboard.
Format der Site-Domain. Die nackte Domain, genau wie Plausible sie anzeigt, z. B. example.com. Werte mit http:// oder https:// werden abgelehnt, ebenso Werte mit Leerzeichen, Slashes oder ohne Punkt.
Die beiden Ablehnungen bei der Site-Domain zeigen den rohen Fehlercode —
no-protocoloderinvalid-domain— statt eines Satzes. Das ist eine Übersetzungslücke, kein Fehler bei dir: Protokoll weglassen oder eine reine Domain eintragen.
Nur die Plausible-Cloud. plausible.io steht fest im Request, selbst gehostete Instanzen und die Community Edition werden nicht unterstützt. Absprungrate und Besuchsdauer gibt es nur als Monatsmetrik.
Polar
Umsatz- und Abo-Metriken für eine Polar.sh-Organisation.
| Metrik | Was die Zahl ist | Einheit | Zeitraum |
|---|---|---|---|
| MRR | Monatlich wiederkehrender Umsatz, Cent ÷ 100 | € | Bucket des laufenden Monats |
| Aktive Abos | Aktuell aktive Subscriptions | subs | Bucket des laufenden Monats |
| Umsatz (Monat) | Umsatz, Cent ÷ 100 | € | 1. des Monats bis heute |
| Umsatz (Jahr) | Monats-Buckets, von Pulsaria summiert | € | 1. Januar bis heute |
| Bestellungen (Monat) | Anzahl Bestellungen | orders | 1. des Monats bis heute |
| Bestellungen (Jahr) | Monats-Buckets, von Pulsaria summiert | orders | 1. Januar bis heute |
Was du lieferst. Einen Organization Access Token und die Organization-ID.
Wo du das herbekommst. Drei Schritte, mit Link auf https://polar.sh/dashboard. Den Token legst du unter Settings → Developers → New Token mit dem Scope metrics:read an; er beginnt mit polar_oat_. Die Organization-ID steht unter Settings → General.
Format der Organization-ID. Eine UUID, xxxxxxxx-xxxx-xxxx-xxxx-xxxxxxxxxxxx. Alles andere ergibt Muss eine UUID sein (xxxxxxxx-xxxx-xxxx-xxxx-xxxxxxxxxxxx).
MRR und Aktive Abos lesen nur den Bucket des laufenden Monats und haben keine Jahres-Variante. Liefert Polar gar keine Perioden, wird 0 gespeichert.
Stripe
Dein aktueller Stripe-Kontostand. Zwei Metriken, beide aus GET /v1/balance.
| Metrik | Was die Zahl ist | Einheit |
|---|---|---|
| Verfügbarer Kontostand | Sofort auszahlbares Guthaben, Cent ÷ 100 | € |
| Ausstehender Kontostand | Noch nicht abgerechnetes Guthaben, Cent ÷ 100 | € |
Was du lieferst. Einen Stripe-API-Key. Sonst nichts — dieser Connector hat keine Parameter.
Wo du das herbekommst. Zwei Schritte, mit Link auf https://dashboard.stripe.com/apikeys. Lege einen eingeschränkten Key an, mit Read-Berechtigung für Balance und allem anderen auf None. Der Platzhalter im Feld lautet rk_live_… (restricted, read-only). Ein voller Secret Key würde technisch funktionieren; nutzen solltest du den eingeschränkten.
Dass es nur den Kontostand gibt, ist Absicht. Stripes List-Endpunkte liefern maximal 100 Zeilen pro Request und haben keine Gesamtsumme — eine Metrik „Umsatz diesen Monat“ würde still zu wenig zählen. Gelesen wird nur der erste Eintrag des Balance-Arrays, also die Hauptwährung des Kontos; weitere Währungen eines Multi-Currency-Kontos bleiben unberücksichtigt.
Awin
Affiliate-Performance für ein Awin-Publisher-Konto und einen Markt.
| Metrik | Was die Zahl ist | Einheit | Zeitraum |
|---|---|---|---|
| Ausstehende Provision (Monat) | pendingComm über alle Advertiser summiert | € | 1. des Monats bis heute |
| Ausstehende Provision (Jahr) | pendingComm über alle Advertiser summiert | € | 1. Januar bis heute |
| Sales (Monat) | totalNo — Anzahl Transaktionen | sales | 1. des Monats bis heute |
| Sales (Jahr) | totalNo — Anzahl Transaktionen | sales | 1. Januar bis heute |
| Sale-Volumen (Monat) | totalValue — Wert der vermittelten Sales | € | 1. des Monats bis heute |
| Sale-Volumen (Jahr) | totalValue — Wert der vermittelten Sales | € | 1. Januar bis heute |
| Klicks (Monat) | clicks zu Advertisern | clicks | 1. des Monats bis heute |
| Klicks (Jahr) | clicks zu Advertisern | clicks | 1. Januar bis heute |
Awins Report liefert eine Zeile pro Advertiser, deshalb summiert jede Metrik das Feld über alle Zeilen.
Was du lieferst. Einen Awin-API-Token, deine Publisher-ID und eine Region.
Wo du das herbekommst. Drei Schritte, mit Link auf https://ui.awin.com/. Den Token legst du unter Tools → API an. Die Publisher-ID steht neben deinem Kontonamen.
Formate. Publisher-ID nur Ziffern. Region genau zwei Buchstaben — DE, GB, US. Alles andere ergibt Zweistelliger Regionscode (z.B. DE, GB, US).
Reports sind auf einen Awin-Markt gefiltert; wer in mehreren Regionen aktiv ist, braucht pro Region eine eigene Verbindung. Die Zeitzone ist fest auf UTC gesetzt, das Datum auf den Transaktionszeitpunkt. Keine Transaktionen im Zeitraum ergibt 0, keinen Fehler; eine Advertiser-Zeile ohne das Feld trägt 0 bei — ein nicht-numerischer Wert irgendwo im Array lässt aber den ganzen Abruf scheitern.
Wie sich die Google-Connectoren anmelden
Es gibt keinen „Mit Google anmelden“-Button und keinen Zustimmungsdialog. Pulsaria nutzt deinen Service-Account-Key direkt: Es signiert ein JWT mit dem Private Key und tauscht es gegen ein kurzlebiges Google-Access-Token, alles in der nativen Schicht der App.
Das Token liegt für die Stunde seiner Gültigkeit im Arbeitsspeicher, sodass mehrere KPIs derselben Verbindung sich eines teilen. Auf die Platte wird nichts geschrieben — ein Neustart kostet einen zusätzlichen Token-Request. Fehlermeldungen werden bereinigt: Alles, was einen Private-Key-Block enthält, wird zu <redacted-private-key>, bevor es im Log landet.
Service Account und Key anzulegen ist deine Aufgabe in der Google Cloud Console. Die Setup-Anleitung führt dich durch, abnehmen kann Pulsaria es dir nicht.
Was ein Abruf tatsächlich sendet
Läuft ein Connector-KPI, löst Pulsaria Metrik und Verbindung in genau einen Request auf: Es setzt deine Parameter in URL und Body ein, löst Datums-Platzhalter wie {{firstDayOfMonth}} gegen deinen lokalen Kalendertag auf, liest den Zugang aus dem Schlüsselbund und schickt den Request nativ los.
Für jeden Request gelten dieselben Leitplanken: nur GET oder POST, 10 Sekunden Timeout, 64 KB Antwortlimit, nur http/https, höchstens 5 Redirects und der User-Agent pulsaria/<version>. Der Zugang geht als Authorization: Bearer-Header raus.
Antworten außerhalb von 2xx, kein gültiges JSON oder ein nicht-numerischer Wert lassen den Abruf scheitern, und es wird kein Wert geschrieben. Die eine bewusste Ausnahme heißt „noch keine Daten“: Fehlt der erwartete Schlüssel, ist er null oder ein leeres Array, wird 0 gespeichert — damit ein KPI nicht jeden Monatsanfang aufs Neue rot wird.
Fehler von Connectoren bekommen im Fetch-Log lesbare Meldungen: 401 sagt, dass das Token abgelehnt wurde, 403 weist darauf hin, dass der Service Account keinen Zugriff hat oder die API nicht aktiviert ist, 400 zeigt auf die Parameter. Automatische Wiederholungen gibt es nicht — der nächste geplante Lauf ist der Wiederholungsversuch. Siehe Zeitpläne & Aktualisierung.
Verbindungen im Export
Ein JSON-Export enthält deine Verbindungen als Metadaten — ID, Name, Connector, Parameter — aber nie die Zugangsdaten. Die bleiben im Schlüsselbund des Rechners, von dem du exportiert hast.
Nach dem Import auf einem anderen Mac öffnet Pulsaria den Verbindungs-Assistenten einmal pro Verbindung, für die lokal kein Zugang existiert. Im Titel steht der Verbindungsname, gefolgt von neu verbinden, dazu eine Notiz wie Verbindung 2 von 3 — Zugangsdaten erneut eingeben und ein bernsteinfarbener Hinweis, warum. In diesem Modus ist die Abkürzung „leer lassen“ abgeschaltet — du musst Key oder Token erneut einfügen. Schließt du den Assistenten, wird diese Verbindung übersprungen und die nächste kommt dran; nachholen kannst du sie über App-Einstellungen → Verbindungen → Stift-Symbol.
Leg dir die Original-Keys bereit, bevor du anfängst. Pulsaria kann kein Geheimnis zwischen Rechnern übertragen. Alles Weitere in Backup, Export & Umzug.
Connector wünschen
Connector wünschen steht unten links im Library-Dialog. Trag den Dienst ein (Pflicht, bis 80 Zeichen) und optional, was du tracken würdest, dann Anfrage senden.
Das öffnet dein E-Mail-Programm mit einer vorbereiteten Nachricht an das Pulsaria-Team. Es wird nichts automatisch gesendet, und nichts wird auf irgendeinem Server gespeichert oder gezählt. Die Nachricht enthält deinen Text plus drei Diagnose-Zeilen: App-Version, Plattform-Kennung und Oberflächensprache. KPI- oder Verbindungsdaten hängen nicht dran.
Was Connectoren nicht können
- Nur diese sechs Dienste. Es gibt kein Plugin-System und keinen Weg, selbst einen Connector oder ein Metrik-Template hinzuzufügen — die Liste ist in die App kompiliert.
- Keine eigenen Hosts. Jeder Endpunkt steht fest, selbst gehostete Instanzen sind damit außer Reichweite.
- Keine Währungslogik. Geld-Metriken haben
€als Standard-Label, und die Cent-Umrechnung ist ein festes Teilen durch 100 — richtig für EUR, USD und GBP, um Faktor 100 falsch für Währungen ohne Nachkommastellen wie JPY. Das Label änderst du am KPI; die Zahl selbst wird nicht umgerechnet. - Keine Zielwerte vom Connector. Den Zielwert tippst du immer selbst.
- Nichts prüft vor dem Speichern, ob ein Connector-KPI vollständig konfiguriert ist. Ein KPI ohne Metrik oder Verbindung lässt sich speichern und scheitert später mit Connector KPI references no metric/connection.
- Connector-KPIs aktualisieren sich nur automatisch, solange Pulsaria läuft — und nur auf macOS.
Für alles, was die sechs Connectoren nicht abdecken, siehe Eigene HTTP-Quellen und Shell-Befehle.