Einstellungen
Jede Einstellung in Pulsaria — Sprache, Design, Erinnerungen, Datenordner, Backups, Absturzberichte und Updates — mit Wirkung und Standardwert.
Alle Einstellungen von Pulsaria liegen auf einem Bildschirm: App-Einstellungen. Das ist eine einzelne scrollende Seite aus Karten in fester Reihenfolge. Fast jedes Bedienelement speichert sofort beim Ändern — der Datenordner ist die einzige Ausnahme, er hat einen Speichern-Button.
App-Einstellungen öffnen
- In der Seitenleiste (bei schmalem Fenster in der unteren Leiste) sind App-Einstellungen der letzte Eintrag.
- Unter macOS geht es auch über die Menüleiste: Pulsaria → Settings…, oder mit
Cmd+,von überall in der App.
Übersicht
Die Karten in der Reihenfolge, in der sie auf dem Bildschirm erscheinen.
| Karte | Wofür sie zuständig ist | Standard |
|---|---|---|
| Sprache | Sprache der Oberfläche | System |
| Design | Helles oder dunkles Erscheinungsbild | System |
| Willkommens-Tour | Spielt den Willkommens-Assistenten erneut ab | — |
| Lizenz | Status der Testphase, Aktivierung, Deaktivierung | 30-Tage-Testversion |
| Verbindungen | Zugangsdaten und Parameter für Connectoren | Keine Verbindungen |
| Datenverzeichnis | Wo deine KPI-Daten liegen | Eigener Datenordner der App |
| Beim Anmelden starten | Pulsaria beim Login starten | Aus |
| Erinnerungen | Eine tägliche Benachrichtigung | Aus · 18:00 · nur wenn heute leer |
| Absturzberichte | Anonyme Absturzberichte | Aus |
| Produkt-Tour | Spielt die geführte Tour erneut ab | — |
| Feedback | Vorausgefüllte Support-E-Mail | — |
| Daten exportieren | JSON- und CSV-Export, JSON-Import | — |
| Täglicher Auto-Export | Geplantes lokales Backup | Aus · 18:00 · JSON + CSV |
| Updates | Auf neue Version prüfen und installieren | — |
| Über | Installierte Version und Release Notes | — |
Datenverzeichnis und Updates erscheinen nur auf dem Desktop. Beim Anmelden starten erscheint nur unter macOS.
Es gibt keine Suche in den Einstellungen, keinen „Alles zurücksetzen“-Button, und die Einstellungen sind nicht Teil des Datenexports.
Sprache
Drei Optionen: System, Deutsch, English. Standard ist System — das folgt der Sprache deines Betriebssystems.
Die Änderung greift sofort, ohne Neustart, und ändert auch die Formatierung von Datum und Zahlen. Es gibt ausschließlich Deutsch und Englisch — du kannst keine Sprache hinzufügen und keine eigene Übersetzungsdatei laden. Native macOS-Dialoge (Ordnerauswahl, Lizenz-Rückfrage) folgen der Systemsprache, nicht dieser Einstellung.
Design
Drei Optionen: System, Hell, Dunkel. Standard ist System — das folgt dem macOS-Erscheinungsbild und schaltet live mit, wenn macOS umschaltet. Kein Neustart nötig.
Mehr gibt es hier nicht einzustellen: keine Akzentfarbe, keine Schriftgröße, keine Dichte, kein Kontrastmodus. Diagrammfarben richten sich nach dem aktiven Design.
Willkommens-Tour
Tour neu starten öffnet den Willkommens-Assistenten erneut. Der Hinweistext sagt „Zeigt die Einführung beim nächsten Öffnen des Dashboards erneut“ — tatsächlich öffnet sich der Assistent sofort.
Das ist außerdem der einzige Weg zurück zu den KPI-Startpaketen, sobald du mindestens ein Projekt oder einen KPI hast — sonst erscheint die Vorlagenauswahl nur auf einem komplett leeren Dashboard.
Lizenz
Die Karte Lizenz zeigt deinen aktuellen Zustand und die dazu passenden Aktionen:
- Testversion — ein cyanfarbener Kasten „Testversion — noch N Tage“ mit Fortschrittsbalken, ein Feld Lizenzschlüssel mit Aktivieren und Pulsaria kaufen.
- Lizenziert — ein grüner Kasten mit Aktivierungsdatum, maskiertem Schlüssel und letztem Prüfdatum, dazu Neu prüfen und Dieses Gerät deaktivieren.
- Bitte kurz online — wie lizenziert, aber bernsteinfarben, wenn die Lizenz seit über 30 Tagen nicht online verifiziert werden konnte. Die App bleibt voll beschreibbar.
- Testversion abgelaufen / Lizenz widerrufen — ein roter Kasten, Schlüsselfeld und Pulsaria kaufen kommen zurück, und die App wechselt in den Nur-Lesen-Modus.
Das ganze Verhalten — was der Nur-Lesen-Modus blockiert, wie die Aktivierung läuft, wie du eine Lizenz auf einen anderen Mac umziehst — steht unter Testphase & Lizenz.
Verbindungen
Jede eingerichtete Connector-Verbindung mit ihrem Status. Die Kartenbeschreibung sagt, wo die Geheimnisse liegen: „Authentifizierung und Parameter für externe Datenquellen. Credentials werden im macOS-Keychain gespeichert.“
- Verbindung hinzufügen öffnet die Connector-Library und danach den Verbindungs-Assistenten.
- Jede Zeile hat drei Icon-Buttons: Testen (Kreispfeil), Bearbeiten (Stift) und Löschen (Papierkorb).
- Testen ruft die erste Metrik des Connectors ab, schreibt das Ergebnis zurück in die Verbindung und zeigt danach Wert, HTTP-Status, effektive URL, einen Auszug aus der Antwort und die Dauer.
- Beim Löschen einer Verbindung, an der KPIs hängen, fragt Pulsaria zuerst: Verbindung und KPIs löschen, oder nur die Verbindung löschen und diese KPIs kaputt zurücklassen.
Eine Zeile wird bernsteinfarben mit Warndreieck, wenn der letzte Test fehlschlug oder der letzte erfolgreiche Test älter als 60 Tage ist.
Der grüne Haken an einer Zeile bedeutet „kein bekanntes Problem“ — nicht „verifiziert“. Eine nie getestete Verbindung zeigt ihn genauso. Wenn du es wissen willst: Testen drücken.
Details zu den einzelnen Connectoren stehen unter Connectoren.
Datenverzeichnis
Wo Pulsaria deine KPI-Daten ablegt. Lässt du Aktueller Pfad leer (Platzhalter Standard (AppData)), bleiben sie im eigenen Ordner der App:
~/Library/Application Support/com.onepixelahead.pulsaria/pulsaria/
Zum Ändern klickst du auf das Ordnersymbol, wählst im nativen Dialog einen Ordner und drückst Speichern. Der Button zeigt zwei Sekunden lang Gespeichert mit Haken, und der Bildschirm lädt die Daten neu.
Nimm die Ordnerauswahl. Einen Pfad ins Feld zu tippen oder einzufügen gibt Pulsaria keine Schreibrechte für diesen Ordner — die vergibt nur der native Dialog, und nur der dort ausgewählte Ordner übersteht einen Neustart. Ein von Hand eingetippter Pfad führt in der Regel zu fehlgeschlagenen Schreibvorgängen und einer leer wirkenden App.
Standard verwenden leert das Feld und geht zurück auf den Ordner oben. iCloud verwenden trägt nur einen Pfad in einen privaten iCloud-Container ein — und ein eingetragener Pfad vergibt keine Rechte. Für iCloud wählst du stattdessen mit der Ordnerauswahl einen Ordner unterhalb von ~/Library/Mobile Documents/com~apple~CloudDocs/.
Ein Wechsel des Ordners kopiert, verschiebt oder mischt nichts — Pulsaria liest und schreibt ab dann einfach am neuen Ort. App-Einstellungen, Connector-Verbindungen und Lizenz bleiben in jedem Fall im eigenen Ordner der App zurück. Siehe Wo deine Daten liegen.
Beim Anmelden starten
Ein einzelner Schalter, nur unter macOS: „Pulsaria beim Anmelden starten“. Standardmäßig aus. Er trägt Pulsaria als Anmeldeobjekt ein, damit die App läuft — und damit geplante KPIs abruft — ohne dass du sie von Hand öffnest.
Gestartet wird das normale App-Fenster. Es gibt keinen Hintergrunddienst, keinen reinen Menüleisten-Modus und keine Option „versteckt starten“; wenn du die App beendest, stoppt jede Planung. Siehe Zeitpläne & Aktualisierung.
Erinnerungen
Tägliche Erinnerung ist standardmäßig aus. Schaltest du sie ein, erscheinen drei Bedienelemente:
| Bedienelement | Wirkung | Standard |
|---|---|---|
| Uhrzeit | Lokale Uhrzeit, zu der die Benachrichtigung kommt | 18:00 |
| Nur wenn heute noch nichts eingetragen | Überspringt die Erinnerung, sobald irgendein manueller KPI heute schon einen Eintrag hat | An |
| Test-Benachrichtigung senden | Schickt sofort eine Benachrichtigung | — |
Beim Einschalten fragt Pulsaria macOS nach der Benachrichtigungsberechtigung. Lehnt macOS ab, erscheint für ein paar Sekunden die Zeile „Benachrichtigungen wurden vom System abgelehnt.“ unter der Karte.
Die Erinnerung kommt nur, wenn die App genau in dieser Minute läuft — für eine verpasste gibt es kein Nachholen. Es gibt genau eine Uhrzeit für die ganze App: keine Wochentagsauswahl, kein Snooze, keine Erinnerungen pro KPI oder pro Projekt.
Absturzberichte
Ein Schalter, standardmäßig aus: „Anonyme Absturzberichte senden“. Er wirkt in beide Richtungen sofort.
Vor deiner Zustimmung wird nichts geladen — das Crash-SDK wird erst importiert, nachdem du den Schalter umgelegt hast. Ist er an, werden ausschließlich Abstürze und unbehandelte Fehler gemeldet: die Ausnahme und ihr Stacktrace, Dateipfade durch <path> ersetzt, ohne Request, Nutzer, Rechnername und ohne Bedien-Breadcrumbs. KPI-Namen und -Werte werden nie gesendet.
Ein separates Nutzungs- oder Analyse-Tracking gibt es in der App nirgends, und keine Ansicht des Gesendeten in der App. Siehe Datenschutz: Was den Mac verlässt.
Produkt-Tour
Tour neu starten spielt die kurze Schritt-für-Schritt-Tour durch die Oberfläche erneut ab. Das ist eine andere Karte als Willkommens-Tour weiter oben, auch wenn beide Buttons gleich beschriftet sind.
Feedback
Feedback senden öffnet deine Standard-Mail-App mit einer Nachricht an admin@one-pixel-ahead.com, Betreff „Pulsaria feedback“. Angehängt werden drei Diagnosezeilen und sonst nichts:
Version: <App-Version>
Platform: <deine Plattform-Kennung>
Locale: <Sprache der Oberfläche>
Automatisch gesendet wird nichts — du kannst vor dem Absenden alles ändern oder löschen. Öffnet sich keine Mail-App, erscheint der Hinweis „E-Mail-App konnte nicht geöffnet werden“. Das ist der einzige Support-Kontakt in der App.
Daten exportieren
Drei Buttons, jeder öffnet einen nativen Dateidialog:
- Als JSON exportieren — ein vollständiges Backup: Projekte, KPIs, alle Einträge, Warnungen, Fetch-Log und Connector-Verbindungen. Vorgeschlagener Dateiname
pulsaria-export-YYYY-MM-DD.json. - Als CSV exportieren — eine flache Tabelle aller Einträge. Vorgeschlagener Dateiname
pulsaria-entries-YYYY-MM-DD.csv. - JSON importieren — liest einen JSON-Export wieder ein, mit einer Behalten-oder-Ersetzen-Entscheidung pro bereits vorhandenem Eintrag.
Connector-Zugangsdaten werden nie exportiert; sie bleiben im macOS-Schlüsselbund. Der Import braucht eine aktive Testphase oder Lizenz und ist sonst deaktiviert. Der Export ist nicht gesperrt — du kommst immer an deine Daten, auch aus einer Nur-Lesen-App heraus. CSV gibt es nur als Export, nicht als Import.
Alle Details zu beiden Richtungen: Backup, Export & Umzug.
Täglicher Auto-Export
Ein unbeaufsichtigtes, datiertes Backup. Standardmäßig aus. Schaltest du Automatischer täglicher Export ein, erscheinen vier Dinge:
| Bedienelement | Wirkung | Standard |
|---|---|---|
| Uhrzeit | Lokale Uhrzeit, zu der der Export läuft | 18:00 |
| Format | JSON + CSV, JSON (komplettes Backup) oder CSV (Tabelle / LLM) | JSON + CSV |
| Speicherort | Zielordner — Wählen… zum Aussuchen, Zurücksetzen zurück zum Standard | <App-Daten>/pulsaria/daily-export |
| Jetzt exportieren | Führt die ganze Routine sofort aus, unabhängig von Schalter und Uhrzeit | — |
Der Export läuft einmal pro Kalendertag und holt am selben Tag nach, falls die App zu dieser Minute geschlossen war. Auto-KPIs werden vorher aktualisiert, damit der Stand aktuell ist. Die Statuszeile links neben dem Button zeigt „Noch kein Export“, „Letzter Export“ mit einer relativen Zeitangabe, oder „Letzter Export fehlgeschlagen — Speicherort prüfen“.
Die Karte nennt die Einschränkung selbst: Der automatische Export kann nur in den App-Datenordner schreiben, andere Orte funktionieren eventuell nur, solange die App geöffnet ist. Dateien vom selben Tag werden überschrieben, alte werden nie aufgeräumt. Ein fehlgeschlagener geplanter Lauf erzeugt keine Benachrichtigung — die Statuszeile ist das einzige Signal.
Updates
Die Karte startet eine stille Prüfung, sobald sie erscheint, und 5 Sekunden nach jedem App-Start prüft Pulsaria im Hintergrund. Gibt es eine neue Version, zeigt diese Hintergrundprüfung den Hinweis „Update verfügbar“ mit der Aktion Anzeigen, die dich hierher bringt.
- Jetzt prüfen startet eine manuelle Prüfung und meldet das Ergebnis. Sobald ein Update ansteht, heißt der Button Erneut prüfen.
- Liegt ein Update vor, zeigt die Karte „Version X ist verfügbar“, die aktuell installierte Version und die Release Notes in einem scrollbaren Kasten.
- Herunterladen & installieren lädt mit Fortschrittsbalken, installiert und startet die App neu.
Ohne deinen Klick wird nie etwas heruntergeladen oder installiert. Es gibt keinen Update-Kanal zur Auswahl — keine Wahl zwischen Beta und Stable —, kein „Version überspringen“, keine automatische Installation und kein Zurückrollen.
„Du bist auf der aktuellsten Version“ ist auch der Rückfallzustand der Karte, bevor die erste Prüfung zurück ist und nach einer fehlgeschlagenen Prüfung. Der Beleg für eine erfolgreiche Prüfung ist die Zeile „Zuletzt geprüft um …“.
Über
Version zeigt die installierte Versionsnummer. Release Notes darunter rendert das vollständige Änderungsprotokoll der App in einem scrollbaren Kasten.
Mehr macht diese Karte nicht: kein Kopier-Button, kein Link auf ein Online-Changelog, keine Build-Nummer, kein Commit-Hash, kein Credits-Bildschirm.
Nicht in den App-Einstellungen
KPIs und Projekte werden hier nicht verwaltet. Sie werden dort angelegt und bearbeitet, wo du sie siehst:
- KPIs — + KPI auf dem Dashboard oder Bearbeiten auf der Detailseite eines KPI. Siehe Aufbau eines KPI.
- Projekte — die Seite Projekte und die Projekt-Detailseite. Siehe Projekte.
Wenn die Testphase abgelaufen ist
Die App-Einstellungen funktionieren im Nur-Lesen-Modus weiter. Sprache, Design, Datenverzeichnis, Autostart, Erinnerungen, Absturzberichte, Updates, Feedback, beide Exporte und Jetzt exportieren funktionieren alle weiter, und eine Lizenz aktivieren geht ebenfalls. Gesperrt sind JSON importieren sowie Anlegen, Bearbeiten und Löschen einer Verbindung — mit dem Tooltip „Lizenz oder aktive Testversion nötig“. Eine Verbindung zu testen geht weiterhin.
Verhält sich etwas anders als hier beschrieben, nennt Wenn etwas klemmt die üblichen Ursachen.