Wenn etwas klemmt
Problem, Ursache, Lösung für die Fehler, die Pulsaria wirklich erzeugt: fehlgeschlagene Abrufe, stille Zeitpläne, fehlende Zahlen, Import und Updates.
Fast jedes Problem in Pulsaria kommt mit einer genauen Meldung irgendwo in der App. Diese Seite ordnet diesen Meldungen ihre Ursache und die kürzeste Lösung zu. Geht es um einen automatischen KPI, fang beim Fetch-Log an — dort landet jeder Versuch.
Erste Anlaufstelle: das Fetch-Log
Öffne Fetch-Log in der Seitenleiste (Route /logs). Jeder automatische Versuch steht dort: geplante Läufe, Jetzt ausführen bei einem einzelnen KPI und Aktualisieren im Dashboard-Kopf — Erfolge, Fehler und bewusst übersprungene Läufe gleichermaßen. Ein Klick auf eine Zeile klappt sie auf: absolutes Datum mit Uhrzeit, HTTP-Status, stdout, stderr und die Antwort (gespeichert auf 4096 Zeichen gekürzt). Die Fehlermeldung selbst steht in der zweiten Zeile des Eintrags.
Vier Dinge, die du vorher wissen solltest:
- Der Quellen-Filter kennt nur Alle Quellen, Bash und HTTP. Connector-Läufe tragen ein
CONNECTOR-Badge, sind aber nur unter Alle Quellen sichtbar. - Der Status-Filter kennt Alle / Erfolg / Fehler. Übersprungene Läufe werden mit demselben roten Kreuz gezeichnet wie echte Fehler und zählen unter Fehler.
- Das Log hält 500 Einträge, neueste zuerst. Alles darüber hinaus fällt endgültig raus.
- Die aufgeklappte Zeile zeigt weder Exit-Code noch den effektiven Befehl oder die effektive URL. Wo das zählt, steckt es in der Meldung —
Exit-Code 1,HTTP 401.
Ausführlich: Fetch-Log.
Ein Connector-Abruf schlägt fehl
Connector-Fehler werden in lesbare Sätze übersetzt, die meisten mit den ersten 200 Zeichen der Server-Antwort hinter Details:.
| Meldung | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Nicht autorisiert (401). Das Access-Token wurde abgelehnt. | Token oder Key falsch, rotiert oder beim Anbieter widerrufen | App-Einstellungen → Verbindungen → Stift-Icon → neues Secret einfügen → Test starten → Verbindung speichern |
| Zugriff verweigert (403). Stelle sicher, dass die Service-Account-E-Mail Zugriff auf die Property hat. | Die Service-Account-Adresse ist nicht auf der Search-Console- bzw. GA4-Property eingetragen | Die …iam.gserviceaccount.com-Adresse beim Anbieter freischalten, dann erneut testen |
| API im Google-Cloud-Projekt nicht aktiviert (403). | Analytics Data API oder Search Console API ist im Cloud-Projekt aus | In der Cloud Console aktivieren, kurz warten, erneut testen |
| Ungültige Anfrage (400). Prüfe die Parameter (Site-URL / Property-ID). | Parameter im falschen Format | Verbindung bearbeiten: URL-Präfix-Property braucht einen Schrägstrich am Ende, Domain-Property die Form sc-domain:example.com, die GA4-Property-ID besteht nur aus Ziffern |
| Rate-Limit erreicht (429). Warte eine Minute und versuche es erneut. | Zu viele Aufrufe beim Anbieter | Warten. Der nächste geplante Lauf ist der Wiederholungsversuch |
| Serverfehler (503). Versuche es später erneut. | Der Anbieter hat eine Störung | Lokal nichts zu reparieren |
| Zugangsdaten fehlen im Schlüsselbund. Bitte die Verbindung erneut autorisieren. | Der Schlüsselbund-Eintrag ist weg — von Hand gelöscht, neuer Mac oder eine per Import angelegte Verbindung | App-Einstellungen → Verbindungen → Stift-Icon → Key oder Token erneut eingeben |
| Verbindung nicht gefunden (gelöscht?) | Die Verbindung wurde gelöscht, der KPI blieb stehen | KPI öffnen → Bearbeiten → Ändern neben Verbindung, oder den KPI löschen |
| Connector-KPI referenziert keine Metrik/Verbindung | Der KPI wurde ohne Metrik oder Verbindung gespeichert — das Formular prüft das nicht | KPI öffnen → Bearbeiten → in der Connector-Library eine Metrik und eine Verbindung wählen |
| JSONPath „…“ returned nothing | Die API antwortet in einer Form, die die Metrik nicht erwartet (diese Meldung kommt roh auf Englisch) | Verbindung unter App-Einstellungen → Verbindungen testen; scheitert es auch dort, stimmen Konto oder Parameter nicht |
Connector-KPIs haben keine Freigabe und werden deshalb nie übersprungen — eine Connector-Zeile im Log ist entweder ein Erfolg oder ein echter Fehler. Mehr dazu unter Connectoren.
Ein eigener HTTP-Abruf schlägt fehl
Für selbst gebaute HTTP-KPIs gibt es die freundliche Übersetzung von oben nicht.
| Meldung | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| HTTP 401 / HTTP 404 / HTTP 500 | Antwort außerhalb von 2xx, mehr steht nicht da | Zeile aufklappen und den body-Block lesen — der Fehlertext der API steht dort |
| Antwort ist kein gültiges JSON | Eine HTML-Fehlerseite oder eine Antwort über 64 KB, die mitten im Dokument abgeschnitten wurde | URL im Browser prüfen; die Antwort per Query-Parameter verkleinern, wenn die API das kann |
| JSONPath-Ergebnis ist keine Zahl | Der Pfad hat nichts getroffen oder liefert etwas, das keine Zahl ist | KPI öffnen → Bearbeiten → Test ausführen. Der Testlauf ist genauer und sagt JSONPath "x" hat nicht gematcht |
| Only http:// and https:// URLs are supported | Ein anderes Schema in der URL | https:// verwenden |
Jede HTTP-Anfrage ist ein GET, bricht nach 10 Sekunden ab, folgt höchstens 5 Weiterleitungen und liest maximal 64 KB. Diese Grenzen sind fest und nicht einstellbar. Siehe Eigene HTTP-Quellen.
Ein Shell-Befehl schlägt fehl
| Meldung | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Exit-Code 1 | Der Befehl endete mit einem Code ungleich 0 | Zeile aufklappen und stderr lesen |
| Ausgabe ist keine Zahl | stdout war leer oder nicht als einzelne Zahl lesbar | Der Befehl muss genau eine Zahl ausgeben und sonst nichts — etwa durch jq -r oder tail -1 schicken |
| Command timed out after 10s | Länger als das harte Limit | Schneller machen, oder die Zahl per launchd-Job in eine Datei schreiben und den KPI nur die Datei lesen lassen |
| Shell-Befehle sind nur unter macOS verfügbar | Kein macOS | Keine Lösung — Shell-KPIs gibt es nur unter macOS |
Der Befehl läuft über /bin/sh -c mit geleerter Umgebung. Durchgereicht werden nur PATH, HOME und LANG, nichts aus deinem Shell-Profil — kein .zshrc, keine Aliase, keine exportierten Tokens. Ein Befehl, der im Terminal läuft und hier scheitert, findet meist ein Werkzeug nicht: nimm den absoluten Pfad, also /opt/homebrew/bin/jq statt jq. Siehe Shell-Befehle.
Ein fehlgeschlagener Abruf schreibt nie einen Wert. Die alte Zahl bleibt stehen, der Status des KPI bleibt unberührt, und vor dem nächsten geplanten Slot wird nichts wiederholt.
Ein Abruf wurde übersprungen
Zwei Meldungen bedeuten, dass Pulsaria bewusst nichts ausgeführt hat:
Befehl nicht freigegeben — in den KPI-Einstellungen testen und freigebenHTTP-Konfiguration nicht freigegeben — in den KPI-Einstellungen testen und freigeben
KPI öffnen → Bearbeiten → Test ausführen → Freigeben, dann speichern. Nach einem Aktualisieren bietet der Sammel-Toast eine Abkürzung Freigeben an, die direkt in den passenden Dialog springt. Beim Speichern eines nicht freigegebenen Auto-KPI warnt die App außerdem sofort: Gespeichert — noch nicht freigegeben. Der Scheduler überspringt diese KPI, bis du sie freigibst.
Ein Befehl braucht eine neue Freigabe
Diese beiden sind harte Fehler, keine übersprungenen Läufe:
Befehl wurde geändert — bitte erneut freigebenHTTP-Konfiguration wurde geändert — bitte erneut freigeben
Pulsaria speichert einen Fingerabdruck genau der Konfiguration, die du freigegeben hast, und führt nichts anderes aus. Der Fingerabdruck fällt in drei Fällen weg:
- Du hast Befehl, URL, einen Header oder den JSONPath geändert.
- Du hast den KPI dupliziert — der Toast sagt „Die Kopie benötigt eine erneute Freigabe, bevor sie automatisch abgerufen wird.“
- Du hast den KPI aus einem JSON-Export importiert. Beim Import wird die Freigabe von jedem KPI entfernt, ausnahmslos.
Die Lösung ist jedes Mal dieselbe: KPI öffnen, Test ausführen, Freigeben, speichern. Datums-Tokens wie {{firstDayOfMonth}} machen eine Freigabe nicht ungültig — als Fingerabdruck festgehalten wird die Vorlage, nicht das aufgelöste Datum.
Die Zahl fehlt oder steht auf „keine Daten“
- Ein manueller KPI ohne Eintrag zeigt einen Gedankenstrich und das Badge Heute eintragen. Da ist nichts kaputt — siehe Werte erfassen.
- Ein Connector hat
0geschrieben. Liefert die API für den Zeitraum keine finalen Zeilen oder ein leeres Array zum Summieren, schreibt Pulsaria0, statt zu scheitern. Das ist Absicht: der Lauf gilt als erledigt, der nächste holt die echte Zahl. - Ein Auto-KPI mit leerem Zeitplan-Feld wird nie von allein abgerufen. Er bewegt sich nur über Jetzt ausführen oder Aktualisieren.
- Eine rote Karte mit „KPI konnte nicht geladen werden“ heißt, dass die Daten des KPI überhaupt nicht lesbar waren. Ein Klick öffnet den Bearbeiten-Dialog. Siehe den Abschnitt zur Quarantäne weiter unten.
- Auf der Täglichen Erfassung zeigen Auto-Zeilen immer den heutigen Wert, auch wenn im Datumsfeld ein anderer Tag steht. Das ist eine Eigenheit dieses Bildschirms, nicht deiner Daten.
Der Zeitplan hat nicht ausgelöst
Arbeite die Liste von oben ab — die Ursache steckt fast immer in den ersten drei Punkten.
- Pulsaria lief nicht. Es gibt keinen Hintergrunddienst, kein Menüleisten-Symbol und keinen Login-Helfer. Beendest du die App, hört jede Planung auf. Schalte App-Einstellungen → Beim Anmelden starten ein, damit sie mit dem Mac startet.
- Du bist nicht auf macOS. Der komplette Auto-Fetch-Durchlauf bricht auf jeder anderen Plattform sofort ab — auch für HTTP- und Connector-KPIs.
- Die App ist im Nur-Lesen-Modus. Abgelaufene Testphase oder widerrufene Lizenz pausieren den Scheduler stillschweigend, ganz ohne Hinweis in der App. Siehe unten.
- Der Slot war schon verbraucht. Der nächste Lauf wird ab dem jüngsten protokollierten Versuch berechnet, egal wie er ausging. Ein manuelles Jetzt ausführen um 09:05 gilt als der
0 9 * * *-Lauf dieses Tages. - Verpasste Läufe fallen zusammen. War die App drei Tage zu, wird ein täglicher KPI beim nächsten Start einmal abgerufen, nicht dreimal — und der Wert landet auf dem heutigen Datum.
- Die Auflösung ist eine Minute, in der lokalen Zeitzone deines Macs. Für Cron gibt es keine Zeitzonen-Einstellung, und die Vorschau „Nächster Run“ im KPI-Dialog rechnet ab jetzt, zeigt also keinen ausstehenden Nachhol-Lauf.
- Ein von Hand eingetragener, unlesbarer Cron-Ausdruck feuert nie und sagt nichts. Das Formular blockt ungültige Ausdrücke, das passiert also nur, wenn du
kpi-definitions.jsonselbst bearbeitet hast.
Der erste Durchlauf startet, sobald das Fenster erscheint — alles Überfällige wird also direkt nach dem Start geholt. Details unter Zeitpläne & Aktualisierung.
Werte wirken um einen Tag verschoben
Ein abgerufener Wert wird immer unter dem lokalen Kalendertag des Abrufs gespeichert — nicht unter dem Datum, das die Daten beschreiben. Vier Folgen:
- Nach einem Nachhol-Lauf sitzt eine Zahl, die zu Dienstag gehört, auf Donnerstag.
- Monats-Metriken der Connectoren fragen den laufenden Monat bis heute ab. Ein Abruf um 09:00 zeigt also den Monat bis jetzt, nicht den gestrigen Stand.
- Der Awin-Connector fragt seine Reports mit
timezone=UTCunddateType=transactionab. Rund um Mitternacht ist seine Tagesgrenze nicht deine. - Alle Datums-Tokens lösen auf deinen lokalen Kalendertag im Format
YYYY-MM-DDauf. Einzige Ausnahme ist{{now}}— ein ISO-Zeitstempel in UTC.
Wurden an einem Tag mehrere Werte für denselben KPI erfasst, zeigen Karte und Verlaufstabelle den neuesten. Die früheren sind nicht verloren: sie stehen in der Liste der heutigen Einträge auf der KPI-Detailseite und in jedem Export.
Die tägliche Erinnerung kommt nie
- Die App muss genau in dieser Minute laufen. Die Erinnerung hat kein Nachholen; eine verpasste Minute fällt für den Tag aus.
- macOS hat Benachrichtigungen abgelehnt. Die Einstellungskarte zeigt dann für ein paar Sekunden Benachrichtigungen wurden vom System abgelehnt. Erlaube Pulsaria in den Systemeinstellungen unter Mitteilungen und prüfe es mit Test-Benachrichtigung senden.
- „Nur wenn heute noch nichts eingetragen“ schaut nur auf manuelle KPIs. Gibt es gar keine manuellen KPIs, oder steht heute schon ein manueller Wert, kommt keine Erinnerung. Automatisch geholte Werte unterdrücken sie weder noch lösen sie sie aus.
- Die Mitteilung trägt den Titel Pulsaria. Danach suchen, nicht nach einem Zusatz dahinter.
Der Datenordner ist nicht erreichbar
Die App wirkt plötzlich leer. Öffne App-Einstellungen → Datenverzeichnis und lies Aktueller Pfad. Zeigt er irgendwohin Unerwartetes, drück Standard verwenden und danach Speichern, um zum eingebauten Ordner zurückzukehren — oder wähle den richtigen Ordner erneut über den Ordner-Button.
Ein getippter oder eingefügter Pfad funktioniert nicht. Pulsaria darf nur in den eigenen App-Datenordner schreiben und in Ordner, die du im nativen Dialog ausgewählt hast — genau dieser Dialog erteilt die Berechtigung, und sie bleibt über Neustarts erhalten. Ein von Hand eingetragener Pfad führt zu fehlgeschlagenen Schreibvorgängen und einer leer wirkenden App. Nimm immer den Ordner-Button.
Der Button „iCloud verwenden“ erzeugt keinen brauchbaren Pfad. Er füllt das Feld mit einer fehlerhaften Zeichenkette, die auf einen Container zeigt, den es für diese App nicht gibt. Ignorier ihn. Für iCloud-Sync nimmst du den Ordner-Button und wählst einen Ordner unterhalb von ~/Library/Mobile Documents/com~apple~CloudDocs/.
Ein Ordnerwechsel verschiebt nichts. Pulsaria liest und schreibt danach einfach am neuen Ort; deine bestehenden Dateien bleiben liegen. Zeig auf den alten Ordner zurück, um diese Daten wiederzusehen. Und: config.json, connections.json und license.json bleiben immer im App-Support-Ordner und folgen dieser Einstellung nie — siehe Wo deine Daten liegen.
Änderungen von einem anderen Mac werden nicht bemerkt. Es gibt keine Dateiüberwachung und keine Sync-Anzeige. Wechsle den Bildschirm oder starte die App neu, damit entfernte Schreibvorgänge ankommen.
Eine Datei wurde in Quarantäne verschoben
Existiert eine Datendatei, lässt sich aber nicht lesen, arbeitet Pulsaria für diese Datei mit leeren Daten weiter und sichert die beschädigten Bytes, bevor sie überschrieben werden. Die Kopie liegt neben dem Original:
projects.json.corrupt-2026-07-25T09-13-44-812Z
Zum Prüfen oder Wiederherstellen: Pulsaria beenden, den Ordner im Finder öffnen, die .corrupt-…-Datei in einem Texteditor ansehen und, wenn sie intakt ist, über den ursprünglichen Dateinamen zurückkopieren. Danach die App wieder starten.
Zwei Grenzen sind wichtig:
- Nur die KPI-Datendateien haben diesen Schutz —
projects.json,kpi-definitions.json,alerts.json,fetch-log.json,reminder-settings.jsonund die Dateien inentries/.config.json,connections.jsonundlicense.jsonwerden ohne Quarantäne-Kopie direkt überschrieben. Eine beschädigteconnections.jsonwird als „keine Verbindungen“ gelesen, und deine Connector-Verbindungen sind damit weg; du legst sie unter App-Einstellungen → Verbindungen neu an. - iCloud-Konfliktkopien wie
projects 2.jsonwerden ignoriert. Bei Projekten, KPI-Definitionen, Warnungen und dem Fetch-Log gewinnt der letzte Schreiber. Messwerte liegen als eine Datei pro Eintrag, zwei Macs am selben Tag überschreiben sich also nicht.
Der eigentliche Rettungsanker sind regelmäßige Exporte: Backup, Export & Umzug.
Probleme beim Import
Die Datei wird abgelehnt. Not a Pulsaria export (expected an object) oder Not a Pulsaria export (missing projects / kpiDefinitions / entriesByDate) heißt, dass die Datei kein Pulsaria-JSON-Export ist. Nur JSON-Exporte lassen sich zurücklesen — einen CSV-Import gibt es nicht.
„JSON importieren“ ist ausgegraut. Der Import braucht eine aktive Testphase oder eine Lizenz; der Tooltip lautet Lizenz oder aktive Testversion nötig. Der Export bleibt in jedem Zustand verfügbar.
„Nichts Neues zu importieren — alles aus der Datei ist bereits vorhanden.“ Die Datei wurde analysiert und enthält weder Neues noch Konflikte. Es wurde nichts geschrieben, und es öffnet sich kein Dialog.
Einträge, die es schon gibt. Für jeden kollidierenden KPI und jede kollidierende Verbindung wählst du Behalten oder Ersetzen, oder Alle übrigen behalten, um nicht weiter zu entscheiden. Projekte sind die Ausnahme: bei gleicher ID gewinnt immer das lokale Projekt, ohne Auswahl.
Manches kommt still reduziert an. Zeilen, die die Prüfung nicht bestehen, werden ohne Meldung verworfen, und die Anzahl wird nirgends angezeigt. Die häufigste Falle: ein KPI, dessen Ziel keine endliche Zahl größer null ist, fällt komplett raus. Einträge werden über KPI und Erstellungszeitstempel dedupliziert, ein zweiter Import derselben Datei fügt also nichts hinzu. Das Fetch-Log wird zwar exportiert, aber nie importiert, und App-Einstellungen, Erinnerungseinstellungen und die Lizenz sind gar nicht Teil eines Exports.
Nach dem Import scheitern Connector-KPIs. Zwei erwartete Effekte:
- Jeder importierte Bash- oder HTTP-KPI hat seine Freigabe verloren und muss neu freigegeben werden.
- Zugangsdaten sind nie in einem Export. Pulsaria öffnet den Verbindungs-Assistenten einmal pro Verbindung („Verbindung 2 von 3 — Zugangsdaten erneut eingeben“), damit du Key oder Token einfügen kannst. Schließt du den Assistenten, bleibt die Verbindung ohne Zugangsdaten und ihre KPIs scheitern mit
Zugangsdaten fehlen im Schlüsselbund. Nachholen kannst du das jederzeit unter App-Einstellungen → Verbindungen über das Stift-Icon.
Probleme bei der Aktivierung
Der Toast heißt immer Aktivierung fehlgeschlagen: — der brauchbare Satz steht darunter.
| Meldung | Was zu tun ist |
|---|---|
| Lizenzserver nicht erreichbar. | Verbindung, VPN oder Firewall prüfen, dann erneut Aktivieren drücken |
| Lizenzschlüssel unbekannt. | Den Schlüssel noch einmal aus der Bestellbestätigung kopieren; ein abgeschnittenes Einfügen sieht genau so aus |
| Diese Lizenz ist bereits auf der maximalen Anzahl Geräten aktiv. | Einen Slot freimachen: Dieses Gerät deaktivieren auf dem alten Mac, sonst über das Polar-Kundenportal |
| Diese Lizenz wurde widerrufen. | Der Schlüssel wurde auf Verkäuferseite storniert. Support kontaktieren |
| Ungültiges Lizenzschlüssel-Format. | Der Text sieht überhaupt nicht nach einem Lizenzschlüssel aus |
Aktivierung, Neu-Prüfung und Deaktivierung brauchen alle Internet — einen Offline-Code gibt es nicht. Ein bernsteinfarbenes Bitte kurz online — Lizenz nicht aktuell verifiziert ist nur ein Hinweis: die App bleibt voll schreibfähig, und einmal online plus Neu prüfen räumt ihn weg. Alles zu Schlüsseln und Geräten: Testphase & Lizenz.
Nur-Lesen-Modus nach der Testphase
Läuft die Testphase ab oder wird eine Lizenz widerrufen, bleiben alle Bildschirme und alle Zahlen sichtbar; blockiert werden nur Änderungen. Zu merken ist das an:
- Ausgegrauten Buttons mit dem Tooltip Lizenz oder aktive Testversion nötig und dem Toast Nur-Lesen-Modus — Pulsaria ist im Nur-Lesen-Modus. Aktiviere eine Lizenz, um Änderungen zu speichern.
- Auto-KPIs, die aufhören sich zu aktualisieren, ganz ohne Hinweis. Scheduler und täglicher Auto-Export pausieren still.
- Jetzt ausführen bei einem einzelnen KPI, das nicht ausgegraut ist, aber mit Auto-KPI fehlgeschlagen scheitert — und zwar mit dem englischen Rohtext
Trial expiredoderLicense revokedals Begründung.
Als JSON exportieren und Als CSV exportieren funktionieren weiter, deine Daten sind also nie eingesperrt. Beenden lässt sich der Zustand mit einer Lizenz unter App-Einstellungen → Lizenz.
Der tägliche Auto-Export schreibt nichts
Die Statuszeile unter App-Einstellungen → Täglicher Auto-Export ist das einzige Signal — eine Benachrichtigung gibt es nicht. Letzter Export fehlgeschlagen — Speicherort prüfen heißt, dass der letzte Versuch abgebrochen ist; fahr mit der Maus über die Zeile, um die Meldung zu sehen.
- Der Hinweis auf der Karte sagt es selbst: verlässlich schreiben kann der geplante Export nur innerhalb des App-Datenordners. Ein eigener Ordner woanders funktioniert eventuell nur, solange die App offen ist.
- Nach einem Fehler versucht Pulsaria es nicht jede Minute erneut. Der nächste Versuch kommt nach einem Neustart — oder sofort, wenn du Jetzt exportieren drückst.
- Er läuft einmal pro Kalendertag zur eingestellten Zeit oder danach und braucht eine aktive Testphase oder Lizenz.
- Es wird nichts aufgeräumt: pro Tag sammeln sich eine JSON- und eine CSV-Datei an, dauerhaft. Dateien desselben Tages werden überschrieben.
Updates lassen sich nicht installieren
- Update-Prüfung fehlgeschlagen — die Prüfung hat den Update-Endpunkt von Pulsaria nicht erreicht. Meist liegt es an VPN, Firewall oder einem Gastnetz mit Anmeldeseite. Später erneut Jetzt prüfen drücken.
- Du bist auf der aktuellsten Version steht auch dort, bevor die erste Prüfung zurückgekommen ist, und nach einer fehlgeschlagenen. Die Zeile ist kein Beleg für eine erfolgreiche Prüfung — das ist die Zeile darunter, Zuletzt geprüft um … oder Noch nicht geprüft.
- Installation fehlgeschlagen — Download oder signierte Installation sind nicht durchgelaufen. Noch einmal versuchen; bleibt es dabei, lade die aktuelle Version von der Pulsaria-Website und installiere sie über die vorhandene App. Eine Neuinstallation lässt deine Daten unangetastet.
- Ohne Klick auf Herunterladen & installieren wird nie etwas geladen oder installiert. Nach der Installation startet die App von selbst neu.
- Es gibt keine Update-Kanäle, kein „Version überspringen“ und kein Zurückrollen. Die Updates-Karte existiert nur auf dem Desktop.
Immer noch hängen: Support kontaktieren
Öffne App-Einstellungen → Feedback → Feedback senden. Dein E-Mail-Programm öffnet sich mit einer Nachricht an admin@one-pixel-ahead.com, Betreff „Pulsaria feedback“, und genau drei Diagnosezeilen darunter: App-Version, Plattform und Oberflächensprache. Es wird nichts automatisch gesendet und nichts sonst angehängt — du kannst vor dem Senden alles ändern oder löschen.
Aus deinen Daten geht nichts mit, deshalb hilft es, von Hand zu ergänzen:
- Was du getan hast, was du erwartet hast, was stattdessen passiert ist.
- Die exakte Meldung aus der Fetch-Log-Zeile, als Text kopiert. Niemals einen API-Key, ein Token oder eine Service-Account-Datei in die Mail einfügen.
- Ob dasselbe auch bei Jetzt ausführen passiert und ob Testen bei der Verbindung unter App-Einstellungen → Verbindungen durchläuft.
Ist es ein Absturz statt einer Fehlermeldung, hilft es, vorher App-Einstellungen → Absturzberichte einzuschalten und den Fehler noch einmal auszulösen — gesendet werden nur Stacktraces, nie KPI-Namen, Werte oder Dateipfade. Siehe Datenschutz: Was den Mac verlässt.
Fehlt eine Datenquelle ganz, nimm Connector wünschen unten links in der Connector-Library. Auch das schreibt nur eine E-Mail vor; im Hintergrund wird nichts übertragen.